DNG-Veranstaltungen

  Veranstaltungen der DNG
   
 

18. - 20. September 2020 verlegt auf

19. - 21. März 2021

17. Deutsches und 65. Norddeutsches Münzsammlertreffen in Bonn

- aus Anlass des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven

 

   

 

Münzsammlertreffen

  Münzsammlertreffen
   
 

7. - 9. Mai 2021

55. Süddeutsches Münzsammlertreffen 2020 in Speyer

Thema: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt - klassische und ungewöhnliche Materialien für Münzen und Medaillen“

 

11.- 13. Juni 2021

29. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen in Herzberg (Elster)

 

24. - 26. September 2021

56. Süddeutsches Münzsammlertreffen in Mainz (100 J. Num. Gesellschaft Mainz-Wiesbaden)

Thema: "Geld und Wirtschaft im Südwesten"

 

   

 

Tagungen

  Tagungen
   
 

2. - 3. Oktober 2020

2. Erfurter Numismatische Gespräche.

Veranstalter: Erfurter Münzfreunde e.V. und das Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt.

 

3. Oktober 2020

Deutscher Medailleurpreis 2020 in Suhl

 

10. Oktober 2020

Herbsttreffen des Numismatischen Arbeitskreises Brandenburg/Preußen in Potsdam

Ehrenkolloquium anlässlich des 90. Geburtstages von Dr. habil. Hans-Dieter Dannenberg [ Einladung und Programm ]

 

23. Oktober – 25. Oktober 2020

Numismatisches Kolloquium  anlässlich des 350. Geburtstages von August dem Starken, auf Schloss Moritzburg bei Dresden [ Flyer ]

 

16. - 18. Oktober 2020 in Freyburg (Unstrut) abgesagt

verlegt auf

27. - 29. November 2020

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst  Berlin

 

23. - 25. Oktober 2020

31. Treffen des Freundeskreises keramischer Münzen und Medaillen in Meißen

 

23. - 24. Januar 2021

19. Treffen der Mittelalternumismatik in Halle [ Programm ist in Arbeit ]

 

20. - 24. September 2021 verlegt auf

11. bis 16. September 2022

Internationaler Numismatischer Kongress in Warschau

   

 

Planung

  In Planung
   
 

2022

57. Süddeutsches Münzsammlertreffen in Darmstadt (60 J. Münzfreunde Darmstadt e.V.)

 

2025

33. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen in Dresden

   

 

Münzbörsen

  Aktuelle Münzbörsen 2020
   Angaben ohne Gewähr
 

Hinweis:

Münzbörsen sind auch im Juli wieder Corona-Opfer. Wir lassen deshalb auch den Monat Juli im aktuellen Terminkalender aus. Wir hoffen, dass das numismatische Leben bald wieder Fahrt aufnehmen kann.

Bis dahin gilt der Wunsch: Bleiben Sie gesund!

 

Die Münzmessen in Dortmund (6. September 2020) und Stuttgart (19.-20. September 2020) werden nicht stattfinden.



   

Auktionen

  Auktionen
    Angaben ohne Gewähr
   
     
     
     
     
    September 2020
3.   Worms, Wormser Auktionshaus
4.-5.   Borgholzhausen, Teutoburger Münzauktion
11.-12.   Bonn, Dr. Fischer
16.-17.   Solingen, Münz Zentrum Rheinland
22.-26.   München, Gerhard Hirsch Nachf.
28.-31   Osnabrück, Künker
     
    Oktober 2020
1.-2.   Osnabrück, Künker
1.-2.   Bietigheim-Bissingen, Gärtner
4.   Leipzig, Leipziger Münzhandlung online
10.   Köln, Kölner Münzkabinett
12.-14.   München, Gorny & Mosch
15.-16.   Internet, Gorny & Mosch
19.-21.   CH-Zürich, Sincona
20.-22.   Internet, Künker
22.   CH-Zürich, Hess-Divo
23.-25.   CH-Zürich, Leu Numismatik
31.   Berlin, Berliner Münzauktion
     
     November 2020
4.-6.   Frankfurt, Peus Nachf.
6.-7.   Leipzig, Leipziger Münzhandlung
11.-13.   Hamburg, Emporium
12.-13.   Berlin, Tempelhofer Münzenhaus
12.-13.   Heidelberg, Heidelberger Münzhandlung
12.-14.   Leipzig, Leipziger Münzhandlung
16.-17.   Espenau, Möller
25.-27.   München, Gerhard Hirsch Nachf.
     
    2021
3.-5.06   Leipzig, Leipziger Münzhandlung
11.-13.11   Leipzig, Leipziger Münzhandlung
   

Ausstellungen

  Ausstellungen
   
 

Bad Homburg. Das Städtische historische Museum / Gotisches Haus zeigt bis zum 30. Juni 2020 „Hölderlin - ein geprägtes Bild“. Am 20. März 1770 wurde der Dichter Friedrich Hölderlin in Lauffen am Neckar geboren. 250 Jahre später steht daher das Städtische historische Museum Bad Homburg im Zeichen des Mannes, der vier Jahre - von September 1798 bis Anfang Juni 1800 und von Juni 1804 bis September 1806 - in der Residenzstadt am Taunus lebte. Hier in Homburg vor der Höhe entstanden wichtige Werke, aber hier endete auch sein selbstbestimmtes Leben: er wurde als geisteskrank erklärt und zur psychischen Behandlung nach Tübingen gebracht. Seitdem machen sich Menschen ein Bild von Hölderlin, von seinem Gesundheitszustand, von seinem Werk. Auch bildende Künstler tragen mit ihrem Werk zu unserem Bild von Hölderlin bei. So verfügt das Museum über die wohl einzige öffentliche Sammlung an Münzen- und Medaillenprägungen auf Friedrich Hölderlin. Sie steht daher im Zentrum der Ausstellung. Ergänzt wird die Schau um moderne und zeitgenössische Kunst, die sich mit Hölderlin, seinem Leben und Werk auseinandergesetzt. Außerdem werden die frühen Homburger Bemühungen dargestellt, vor Ort an den Dichter zu erinnern, so mit der Sammlung von Manuskripten und der Errichtung eines Hölderlin-Denkmals im Kurpark. - Geöffnet Di-Sa 14-17 Uhr, So und Feiertage 10-18 Uhr.

 

Berlin. Das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin zeigt bis zum 14. April 2020 die Ausstellung „Bronzen wie Tiere. Heide Dobberkau und ihre Tierwelten" aus Anlass des 90. Geburtstages der Künstlerin.

 

Dresden. Das Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigt im Residenzschloss bis zum 24. Januar 2021 die Ausstellung »Stadtbilder Europas. Ansichten von Städten auf Münzen, Medaillen und Papiergeld". Zunächst auf Medaillen, später auf Münzen finden sich Darstellungen europäischer Städte seit der Mitte des 16. Jahrhunderts durch alle Stilepochen von der Renaissance bis hin zur Gegenwart. Besonders im Barock erfreute sich der »Blick auf eine Stadt" im Medaillenrund großer Beliebtheit. Davon zeugt eine facettenreiche Vielzahl von großen und kleinen Medaillenkunstwerken. Charakterisiert durch Präzision im Stempelschnitt sowie Detailgenauigkeit in der Darstellung geben sie Auskunft über das hervorragende handwerkliche Können der Künstler jener Zeit. Bei der Gestaltung griffen die Medaillenkünstler und Münzeisenschneider vielfach auf druckgrafische Vorlagen zurück. Auf Papiergeld erscheinen Stadtansichten seit dem 19. Jahrhundert. Deutsche Reichsstädte brachten ihr Selbstbewusstsein zum Ausdruck, regierende weltliche und geistliche Fürsten setzten stolz ihre Residenzstädte ins Bild. Medailleure verwendeten das Motiv für Ihre Werke, die entweder im Auftrag von Regenten und Städten oder frei für den Verkauf in den gängigen Materialien Gold, Silber oder Kupfer geprägt oder gegossen wurden. Zumeist war die Präsentation mit einem konkreten Ereignis verbunden: Huldigungen von Fürsten, Kriege und Siege, Stadt-, Universitäts- und Reformationsjubiläen sowie Naturkatastrophen. Viele bedeutende, aber auch weniger bekannte Städte sind so auf numismatischen Objekten verewigt und halten zeitgenössische Panoramen in verschiedenen Perspektiven und Darstellungsformen fest. Sie sind bauhistorische Zeugnisse und geben zugleich Einsicht in das wirtschaftliche und soziale Leben einer Stadt. Außerdem sind landschaftliche Veränderungen dokumentiert. Aus dem reichen Fundus der Sammlung des Münzkabinetts schöpfend, wird in der Ausstellung eine Zeitreise von mehr als 400 Jahren erlebbar. Zu sehen sind über 180 Objekte mit Stadtansichten vieler europäischer Länder wie Lettland, Estland, Dänemark, Norwegen, Russland, Polen, Tschechien, Slowakei, Serbien, Deutschland, Schweiz, Österreich, Ungarn, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien und der Niederlande. - Mi-Mo 10-18 Uhr, Di geschlossen.

 

Frankfurt/Main. Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Wilhelm-Epstein-Straße 14, 60431 Frankfurt am Main, präsentiert bis 10. Mai 2020 die Kunstausstellung „Annette Keim – Geld“. Die Künstlerin Annette Kelm entwickelt immer wieder Arbeiten, in denen Geld, Konsum oder Ökonomie eine Rolle spielen. Sei es ganz direkt, indem sie in Stillleben Geldscheine integriert oder für Einzelhändler angefertigte „Sale“-Schilder als Motive nutzt; sei es im übertragenen Sinn, indem sie sich auf komplexe historische und politische Recherchen bezieht. Unter anderem sind im Geldmuseum Arbeiten zu sehen, in denen gefälschte Banknoten als Motiv dienen. Im Nationalen Analysezentrum für Falschgeld in Mainz untersucht die Bank verdächtiges Bargeld und unterstützt durch ihre Expertise die polizeilichen Ermittlungen bei Falschgeldfunden. Die Künstlerin recherchierte vor Ort und wählte Scheine und verschiedene Requisiten aus diesem Umfeld für ihre neuen Stillleben aus.

Annette Keim bezieht sich mit ihren präzisen Kompositionen, die sorgfältig beleuchtet sind und eine extreme Bildschärfe aufweisen, auf die Tradition der Stilleben- und Objektfotografie. Ihre Bildkonstruktionen aus Alltagsgegenständen, Requisiten und farbigen Hintergründen ziehen den Betrachter durch ihre ästhetische Dichte in den Bann. Alle abgebildeten Dinge lassen sich identifizieren und widersetzen sich in der künstlerischen Inszenierung doch den gewohnten Zuschreibungen und Bedeutungen. - Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Geldmuseums von Sonntag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

 

Görlitz. Das Schlesische Museum zu Görlitz verlängert seine numismatische Ausstellung „Kopf und Zahl. Geschichte des Geldes in Schlesien“ bis zum 1. Juni 2020. Hier wird der reiche Museumsbestand an Münzen aus neun Jahrhunderten, Notgeld und Inflationsgeldscheinen sowie Medaillen in einer repräsentativen Auswahl gezeigt. Das Webereimuseum in Landeshut i.S. (Muzeum Tkactwa w Kamiennej Görze) stellt hier einen großen Teil des Münzfundes von Krausendorf/ Dbrznik aus dem 15. und 16. Jahrhundert aus.

 

Heppenheim. Das Geldmuseum der Sparkasse Starkenburg, zeigt  mit einer Sonderausstellung hessen-darmstädtischer Münzen  bedeutende numismatische Raritäten, wie z.B. das von Leonhard Posch modellierte Eisengußmedaillon mit Porträt des Großherzogs Ludwig I. (reg. 1806-1830)‚ das im Standardkatalog von Schütz fehlt. Spitzenreiter unter weiteren Glanzstücken ist aber ein Exemplar der Münze zu 5 Gulden 1835 aus hessischem Rheingold (Schütz Nr. 3330 o. Abb.), von der nur 60 geprägt wurden. Die nächsten Räume sind der Geschichte des Sparens und speziell der Sparkasse Starkenburg (gegr. 1830) gewidmet, aus deren altem Gerätebestand Zähl- und Sortiermaschinen für Kleingeld, Registrierkassen, Waagen, Stahl- und Tresorschränke, sowie Spardosen und Sparbücher präsentiert werden. Die Zimmer mit den Münzen und Geldscheinen‚ zur Geldwert-Stabilität (Inflation von 1923)‚ zum Euro und seinen Ausgabestaaten gaben viele Anregungen zu Gesprächen der Besucher mit den sachkundigen beiden Museumsführern. Als überraschend groß und vielseitig erweist sich die Sammlung vormünzlicher Zahlungsmittel aus Afrika, Asien Ozeanien usw. in der von der Kaurimuschel bis zum Steingeld der Insel Yap fast alles zu sehen ist, was Spezialisten dieses Gebiets erwarten.                             

Geldmuseum der Sparkasse Starkenburg, Laudenbacher Tor 4, 64646 Heppenheim a.d.B., Email: geldmuseum[at]sparkasse-starkenburg.de, Geöffnet: März - Dezember, Sonntag 14 - 17.00 Uhr, Führungen nach Voranmeldung für Besuchergruppen Montag-Freitag.

 

Liesborn. Das zwölfte Thema der jeweils für ein Jahr laufenden Münz- und Medaillenausstellung im Museum Abtei Liesborn widmet sich den Medaillen der Ahlener Künstlerin Anita Blum-Paulmichl (1911-1981). Sie gehört bis heute zu den bekanntesten deutschen Medailleuren. Nach Anfängen in der Kölner Werkschule führte der Weg der gebürtigen Düsseldorferin nach Berlin. Bildhauerarbeiten brachten ihr erste Erfolge und Anerkennungen ein, bis sie 1940 endlich ihren künstlerischen Platz in der Medaillenkunst findet. Hier kann sie Bildhauerei, Grafik und ihre Vorliebe für das Erzählen von Geschichten verbinden und auf kleinstem Raum - auf der Fläche einer Medaille - fixieren.

1945 durch Kriegswirren nach Ahlen verschlagen, erfolgte ihr künstlerischer Durchbruch 1946 mit einer Porträtmedaille auf Kardinal von Galen. Der Numismatiker und Direktor des Landesmuseums in Münster, Peter Berghaus (1919-2012), wurde ihr Freund und Förderer - auch an dessen 100. Geburtstag im November will die Ausstellung erinnern.

 

Speyer. Das Historische Museum der Pfalz zeigt bis zum 15. März 2020 die Ausstellung „Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike Die Ausstellung präsentiert auf 150 Quadratmetern rund 65 herausragende Fundkomplexe, auch Münzfunde, und Einzelexponate der Spätantike“. Neben dem Brotstempel von Eisenberg - das älteste Zeugnis des frühen Christentums in der Pfalz und Teil der Sammlung des Historischen Museums der Pfalz - zeigt die Ausstellung weitere besondere Exponate von exquisiten Leihgebern. So stellt die Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen eine herausragende Marmorbüste zur Verfügung. Sie ist eines der wenigen erhaltenen plastischen Bildnisse, die vermutlich Valentinian I. darstellen.

 

Winterthur. Das Münzkabinett Winterthur begibt sich wegen der Renovation der Villa Bühler ins Exil und gastiert für rund 15 Monate im Museumsgebäude beim Stadthaus, an einem Ort, wo es bereits einmal 75 Jahre lang sein Zuhause hatte. Die Ausstellung «Exil» des Münzkabinetts Winterthur beschäftigt sich mit Situationen, in denen das «Eigene» auf das «Fremde» trifft und wo das Fremde am neuen Ort etwas Eigenes, Neues wird. Geld ist dabei ständig in Bewegung und Veränderung; es strömt in einen fremden Geldumlauf ein, es passt sich an, wird verändert oder imitiert. Geöffnet Di-Do und Sa-So 14-17 Uhr.

 

Xanten. Das „Museum rund ums Geld“ zeigt bis zum 30. November 2020 eine Ausstellung über verschiedene Ereignisse/Wunder von Berlin aus numismatischer Sicht: Währungsreform, Luftbrücke, Volksaufstand 1953, Mauerfall. Siehe auch den Bericht in diesem NNB. Infos: www.geldmuseum-xanten-wardt.de